Semantische Standards
Semantische Standards wie medizinische Klassifikationen und Terminologien sind eine wesentliche Voraussetzung, um nahtlose, medienbruchfreie Datenflüsse bei Behandlungs-, Abrechnungs- und Behördenleistungen umsetzen zu können.
Dauer: 2025 - 2034
Projektgrösse: L
Ziele
• Semantische Interoperabilität der Systeme bzw. zwischen den Beteiligten des Gesundheitswesens.
• Systematische Erfassung, Analyse, Interpretation von Krankheiten, Zuständen und Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen.
• Koordinierte medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung über die Sektoren des Gesundheitswesens hinweg
Abgrenzung
Die vier Teilprojekte:
1. Migration auf ICD-11
2. CHOP-Revision
3. Einführung, Pflege und Weiterentwicklung von medizinischen Klassifikationen im ambulanten Bereich
4. Schaffung einer Bundesstelle für semantische Standards – können auch als in sich abgeschlossene Projekte geführt werden
Nutzen
• Verbesserte Patientensicherheit und Ergebnisqualität
• Höhere Effizienz und geringere Kosten im Gesundheitswesen
• Verstärkte Koordination und sektorenübergreifende Integration der medizinischen und pflegerischen Versorgung
• Abbildung des medizinischen Fortschritts in Tarifstrukturen
• Wissens- und Erfahrungsaustausch dank internationaler Kooperationen (D-A-CH Region, Eurostat, WHO)
Zeitachse
Fachgremium
Derzeit noch nicht definiert.