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NASURE (National Surveillance & Response)

Schaffung einer nationalen digitalen Plattform für die nachhaltige Überwachung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten in der Schweiz. Diese nationale Plattform NASURE kombiniert Daten aus verschiedenen Quellen, analysiert diese und stellt sie relevanten Akteuren zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung.

Dauer: 2024 - 2034
Projektgrösse: XL

Ziele

  • Post-Covid-19-Bedarf: Abdeckung der aktuellen Anforderungen gemäss der laufenden Revision des Epidemiengesetzes (revEPG) und Adressierung der Lehren aus der Pandemie.
  • Effizienzsteigerung: Vereinfachung, Standardisierung und Digitalisierung der Prozesse im Zusammenhang mit Überwachungs- und Bekämpfungsmassnahmen sowie Konsolidierung, Integration und Ablösung bestehender Systeme.
  • Nachhaltigkeit und Datensicherheit: Aufbau eines zuverlässigen Datenmanagements und einer sicheren, standardisierten Weiterverwendung von Gesundheitsdaten durch die Akteure, heute und morgen.

Abgrenzung

Es wird ausschliesslich mit den Basisdaten und Standardisierungsvorgaben von Swiss Health Data Space als Standardisierungsvorgabe gearbeitet und keine eigenen Standards entwickelt.

Nutzen

  • Leistungserbringer: Das Ausfüllen und Übermitteln von Meldungen zu meldepflichtigen Krankheiten wird optimiert. Dadurch kann wertvolle Zeit eingespart werden.
  • Kantone: Die Reduktion von Medienbrüchen und die Digitalisierung des Meldewesens erleichtern die Bearbeitung und verkürzen die Bearbeitungszeiten bei den Kantonsärztlichen Diensten.
  • Bevölkerung / BAG / Bund: Der standardisierte Datenaustausch stellt die Qualität und Zuverlässigkeit der Gesundheitsdaten sicher und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren. Datenbasierte Prozesse ermöglichen eine zeitgemässe Überwachung von Krankheitserregern und stärken die Krisenbereitschaft zum Schutz der Bevölkerung.

Zeitachse

Fachgremium

Das Fachgremium befindet sich aktuell in der Aufbauphase. Derzeit sind folgende institutionelle und fachliche Profile vorgesehen: Kantone, Spitäler, Labore, Ärzteschaft, Forschungseinrichtungen sowie Gesundheitsexpertinnen und -experten des BAG.

Weitere Informationen