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MitteilungVeröffentlicht am 10. Juni 2026

Das Branchengremium DigiSanté hielt seine sechste Sitzung ab

Die Sitzung war geprägt von einer konstruktiven, offenen Atmosphäre und wertschätzender Zusammenarbeit.

Vor der inhaltlichen Arbeit an den Zielbildern besprach das Branchengremium die angespannte finanzielle Situation des Programmes. Die Auftraggeberschaft legte dar, wie die in der ausserordentlichen Sitzung des Branchengremiums im Mai geäusserten Stellungnahmen und Voten in die Überlegungen des Departementes eingeflossen sind, was wohlwollend aufgenommen wurde. Dem Programm stehen nächstes Jahr nur knapp die Hälfte der ursprünglich eingeplanten Mittel zur Verfügung.

Mehr dazu hier: Programm DigiSanté aufgrund von Sparvorgaben neu priorisiert

In der Diskussion wurde hervorgehoben, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens primär der Verbesserung von Qualität, Sicherheit und Effizienz dienen soll und nicht ausschliesslich unter dem Aspekt möglicher Kosteneinsparungen betrachtet werden darf. Gleichzeitig wurde betont, dass die Erwartungen an die Digitalisierung realistisch bleiben müssen und diese nicht automatisch zu einem perfekten System führen wird.

Damit die durch die Branchengremiums-Kommissionen begleiteten Projekte eben dies erfüllen und realistische Ziele haben, konzentrierte sich das Gremium danach auf die fachliche Ausrichtung der Projekte. Hier wurden die Visionen und Zielbilder der Projekte NASURE (National Surveillance & Response), Gesundheitsdatenraum (SwissHDS), Microdata Center (MDC) und digitale Gesundheitsanwendungen (dGA) sowie der Themen Standardisierung und eMedikation besprochen.  Durch die fundierte Vorbereitung konnte in der Sitzung vertieft über die Feinheiten debattiert und schlussendlich darüber abgestimmt werden. Die Vision und das Zielbild NASURE wurde abgenommen und bei den weiteren Projekte die Stossrichtung bestätigt. In der nächsten Sitzung des Branchengremiums sollen alle Zielbilder und Visionen final abgenommen werden.

Besonders bereichernd war der bewusste Fokus auf zentrale Themen, der eine vertiefte Auseinandersetzung und einen klaren Erkenntnisgewinn ermöglicht hat. Dieser gezielte Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wirkungsvoll Zusammenarbeit auf Augenhöhe sein kann.